Barbarasteg in den Ferien dicht

Die Stadt Weinheim nutzt die Herbstferien, um auf einem Teilstück des Barbarasteges die Fugenprofile zu erneuern. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, weil der Steg sehr häufig als Schulweg genutzt wird.
Es handelt sich nur um diese eine Brückenstück. Der große Barbarasteg über B3 und Bahngleise ist nicht betroffen; er wurde bereits vor ein paar Jahren saniert. Eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer ist ausgeschildert. Er führt von der Schule aus direkt auf den Verbindungsradweg zum Multring, von der Stadt aus über die Mierendorfstraße dorthin.
Brücken müssen beweglich bleiben. Denn bei Wärme dehnen sie sich aus, bei Kälte ziehen sie sich zusammen. Diese Bewegungen gleichen spezielle Fugenprofile zwischen der Brücke und der anschließenden Fahrbahn aus. Zugleich verhindern sie, dass Wasser und Streusalz in die Konstruktion eindringen. Mit den Jahren verschleißen diese Bauteile durch Verkehr und Witterung. Werden sie undicht oder beschädigt, drohen langfristig größere Schäden am Bauwerk. Deshalb müssen die Fugenprofile regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden. Das dient der Verkehrssicherheit und schützt die Brücke vor kostspieligen Folgeschäden.
Aus einem vergleichsweise kleinen Schaden können größere Schäden an der Brücke entstehen. Eindringendes Wasser kann die Bewehrung im Beton angreifen und Korrosion verursachen. Dadurch steigen die späteren Sanierungskosten erheblich.
Die Erneuerung eines Fugenprofils ist deshalb eine wichtige Maßnahme zur vorbeugenden Instandhaltung. Sie trägt dazu bei, die Lebensdauer der Brücke zu verlängern und aufwendige Reparaturen zu vermeiden.
