Der „Lützeltreff“ hat sich etabliert
Die Idee ist aus einer traurigen Entwicklung heraus entstanden, als nämlich im Jahr 2023 im Weinheimer Ortsteil Lützelsachsen immer mehr Geschäfte schlossen, auch das Gemeindehaus der Evangelischen Kirche war von Schließung bedroht. Damals entwickelte sich im Umfeld der Evangelischen Kirchengemeinde eine Gegenbewegung mit der Intention: „Hier macht was auf.“
Daraus entstanden ist ein lebendiger Treffpunkt: Der „Lützeltreff“ im ehemaligen Evangelischen Gemeindehaus. Die Einrichtung hat sich als Begegnungsort mittlerweile etabliert. Es hat was aufgemacht – und viele Menschen nutzen das Angebot.
Darüber hat der Betreiberverein „Hier macht was auf e.V.“ jetzt den Gemeinderat informiert. Vorstand Gerd Kaut und Beraterin Dorothee Raspel berichteten von regem Zuspruch und vielen Aktivitäten. Viele Akteure aus Stadt, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft hatten zum Gelingen beigetragen. „Das ist ein Stück Basisdemokratie“, betonte Gerd Kautt in der Sitzung.
Die Stadt hatte das Projekt „Hier macht was auf“ Anfang 2024 mit einer Anschubfinanzierung von 50 000 Euro unterstützt. Inzwischen zählt der Betreiberverein 65 Mitglieder. Angebote wie das Donnerstagscafé, das Reparaturcafé, Kreativkurse und Kulturveranstaltungen finden regen Zuspruch. Weitere 85 000 Euro konnten damals über ein Landesförderprogramm eingeworben werden. Die nächste Herausforderung ist nun, den Betrieb langfristig finanziell und organisatorisch zu sichern. Dafür könnten weitere Fördermittel und möglicherweise erneut eine Beteiligung der Stadt erforderlich werden.
