Bessere Balance bei den Grundschulen

Es geht um eine möglichst ausgewogene Balance bei der Größe der Weinheimer Grundschulen und deren Einzugsbereiche. Denn der Zustrom zu den Schulen ändert sich – je nachdem wo gerade viele Familien wohnen und hinziiehen.
Im Moment platzen die einen aus allen Nähten: die Zweiburgenschulen in der Weststadt und die Pestalozzi-Schule in der Innenstadt. Sie lägen teilweise am Rand der räumlichen Kapazitäten, wie Tim Scheil vom Amt für Bildung und Sport diese Woche in der Sitzung des Kinder- und Jugendbeirates erläuterte.
Gleichzeitig sind die Zahlen an der Friedrich-Grundschule in der Nordstadt sowie der
Waldschule im Stadtteil „Müll“ zuletzt stark rückläufig gewesen. An der Friedrichschule gehen diese laut Schülerzahlprognosen in den nächsten Jahren soweit zurück, dass regelmäßig nur noch eine Klasse pro Jahrgang gebildet werden könnte. Im Bezirk der Waldschule wäre in manchen Schuljahren jahrgangsübergreifender Unterricht erforderlich.
Daher sprach sich der Kinder- und Jugendbeirat jetzt auf Vorschlag der Verwaltung für einen veränderten Zuschnitt der Grundschulbezirke aus. Die Änderungen sollen mit Beginn des Schuljahres 2027/28 am 1. August 2027 in Kraft treten. Eine Beschlussfassung sei mit dieser Vorlaufzeit sinnvoll, damit die Kooperation zwischen Kitas
und Schulen bereits ab Herbst dieses Jahres unter Berücksichtigung der Änderungen
stattfinden kann.
Der Gemeinderat soll im April eine endgültige Entscheidung treffen. Mehr Infos hier